Benzinpreisetnwicklung 2017

Benzinpreisetnwicklung 2017

benzinpreis 2017

Die Benzinpreise haben sich im Jahresverlauf 2017 nur wenig bewegt. Der Ölpreis stagnierte an den Weltmärkten nahezu, daher gab es kaum Anlässe zu Preissprüngen. Beim Dies

el allerdings kritisiert der Bundesrechnungshof Subventionen, sodass die Bundesregierung über deren Abschaffung nachdenkt, was letzten Endes zu einer Teuerung führen wird und möglicherweise auch auf den Benzinpreis übergreift – aber nicht mehr auf die Benzinpreise 2017.

Benzinpreisentwicklung 2017: ausgewählte Durchschnittswerte für Deutschland

  • 3. Januar 2017: 136,30 €/l
  • 7. Februar 2017: 137,20 €/l
  • 28. März 2017: 132,80 €/l
  • 4. Juli 2017: 130,30 €/l
  • 5. September 2017: 136,10 €/l
  • 24. Oktober 2017: 132,30 €/l
  • 7. November 2017: 137,30 €/l

(Quelle: Statista)

Die Statistik bezieht sich auf den deutschlandweiten Durchschnittspreis für Super E10. Im weltweiten Vergleich rangiert Deutschland übrigens im oberen Drittel. Teurer tankt man in Italien (deutlich über 1,50 €/l), sehr viel günstiger in den USA (umgerechnet 0,56 €/l).

Faktoren für die Benzinpreisentwicklung 2017

Die Benzinpreisentwicklung ist traditionell vom Ölmarkt abhängig, der zurzeit widersprüchlichen Tendenzen unterliegt. Die Ölpreise haben zwar angezogen, am 7. Dezember 2017 hat die Sorte Brent mit über 62 Dollar pro Barrel ein neues Jahreshoch markiert. Das liegt an der Drosselung der Fördermengen durch die OPEC, die damit der Ölschwemme begegnen und den für ihre Mitglieder ruinös niedrigen Preis stabilisieren möchte. Das Nicht-OPEC-Mitglied Russland, selbst vom Preisverfall betroffen, schloss sich der Einigung an. Doch es gibt gegenläufige Tendenzen. Die USA fördern weiterhin Energie per Fracking, der Iran drängt auf den Ölmarkt. Damit besteht nach wie vor die Tendenz zu leichter Überproduktion und damit einem relativ niedrigen Ölpreis. Sollte nun die bislang robuste Weltwirtschaft abflauen, würden die Nachfrage und der Preis noch deutlicher sinken. Dabei ist der Ölpreis derzeit weit von einstigen Höchstständen um 120 Dollar entfernt. Doch Öl war auch schon wesentlich billiger als heute. Autofahrer und Bezieher von Heizöl dürften sich über preisgünstiges Öl freuen, die Wirtschaft betrachtet hingegen den Ölpreis als Indikator für die Konjunktur und sieht den Preisverfall mit Sorge.

Diesel- versus Benzinpreisentwicklung 2017

Diesel steigt im Preis und könnte noch wesentlich teurer werden, wenn sich die Bundesregierung der Auffassung des Bundesrechnungshofs anschließt und wie geplant den Steuervorteil für Dieselkraftstoff abschafft. Dieser hat durch die Dieselaffäre ohnehin ein sehr schlechtes Image, den Bürgerinnen und Bürgern ist seine Subventionierung praktisch kaum noch zu vermitteln. Der ADAC ermittelte den November 2017 als teuersten Dieselmonat des Jahres (durchschnittlich 1,191 €/l), auch der Benzinpreis 2017 erreichte im Jahresvergleich einen recht hohen Wert im November. Durchschnittlich kostete ein Liter Super E10 im November 2017 auf ganz Deutschland bezogen 1,365 Euro, einen Ausreißer gab es am 12. November mit 1,383 Euro.

Benzinpreisentwicklung 2017 in einzelnen Bundesländern

Im November 2017 kostete Benzin am meisten in Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt. Spitzenwerte erreichte Thüringen mit durchschnittlich 1,358 €/l für E10 und 1,193 €/l für Diesel. In Berlin war Benzin am günstigsten (1,320 Euro), in Hamburg der Dieselkraftstoff (1,156 Euro). Auch innerhalb von Städten und Landkreisen kann es sehr große Preisunterschiede geben. Daher empfiehlt der ADAC, sich als Autofahrer preisbewusst zu verhalten und vor jeder Fahrt zur Tankstelle die Preise zu vergleichen – es kann sich sehr lohnen! Noch mehr lässt sich sparen, wenn Kraftfahrer am Wochenende nachmittags zur Zapfsäule fahren: Das ist die Stunde der günstigsten Benzin- und Dieselpreise.

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