Am 1. Juli tritt die neue Kfz-Steuer in kraft. Künftig wird nicht mehr nur nach Hubraum, sondern vor allem nach der Schadstoffaustoß besteuert werden.
Ab morgen, dem 1. Juli 2009 wird die KFZ-Steuerabgabe für neue Pkws nicht nur nach dem Hubraum, sondern auch nach der CO2-Emission des Autos berechnet. Der Grundsatz, dass kleine umweltverträglichere Autos mit weniger Benzinverbrauch weniger Steuern kosten, bleibt wie bei der bisherigen Besteuerung nach Hubraum gleich. Die Größe des Hubraums als Bemessungsgrundlage tritt dabei aber gegenüber dem Kohlendioxid-Ausstoß zurück. Die Neuregelung sieht vor, dass eine Basismenge des CO2-Ausstoßes steuerfrei ist. Der Grenzwert liegt bei 120 g/km. Oberhalb dieser Grenzen wird jedes Gramm ausgestoßenes CO2 zwei Euro Steuern kosten. Akut ändert sich aber nichts für Autobesitzer, denn erst Fahrzeuge die ab diesem 1. Juli neu zugelassen werden, werden nach dem neuen Gesetz besteuert. Laut ADAC sind Käufer verbrauchsarmer Kleinwagen die grossen Gewinner der neuen Kfz-Steuer. Mittelklassewagen mit Dieselantrieb bieten aber auch große Potenziale hinichtlih des Steuerbescheides. Wer einen Wagen mit effektivem Hybridantrieb sein eigen nennt, kann auch bei größerem Hubraum viel Steuer sparen. Berechnungen des ADAC zufolge ist der größte Steuerspare der Toyota Prius Hybrid mit 1,8 Litern Hubraum, der neben Benzin- auch noch einen Elektroantrieb besitzt. Nach Werksangaben verbraucht der Hybrid Toyota ca. vier Liter auf 100 Kilometer und stößt dabei 92 Gramm CO2 pro Kilometer aus. Der Steuerbescheid für ihn fällt mit etwa 29 Euro pro Jahr um mehr als 70 Euro geringer aus als noch nach der alten Regelung. Spritfresser und Luxuswagen kommen aber mit einem blauen Auge davon. Beispielsweise steigt die Steuer für einen Mercedes S500 gerade einmal um etwa 7,50 im Monat. Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) kritisierte kurz vor Inkrafttreten der Neuregelung der Kfz-Steuer am 1. Juli die seiner Meinung nach fehlende ökologische Lenkungswirkung der Neuerung zugunsten sparsamer Autos. Sparsame Autos zu entlasten und Spritschlucker deutlich höher zu belasten fordert der (VCD) Verkehrsclub Deutschland.
Schlagworte: Kfz-Steuer

Und der Staat kassiert!
Wer sich also schon vor einem Jahr dazu entschlossen hat seinen Stinker zu verschrotten und sich ein zeitgemäßes Auto mit geringen CO2-Werten zuzulegen, der ist nun der Dumme und geht leer aus. Da legt sich der Verdacht nahe, dass es den Politikern gar nicht um Ökologie, sondern ausschließlich um Ökonomie geht.
JA und wer sich jetzt ein Auto holt der wird in einem Jahr blöd schauen, wenn es neue Umweltfreundlichere Modele gibt.
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Unser Kfz-Steuersystem hat schon lange nichts mehr mit Umweltschutz zu tun, sondern dient lediglich das Steuesäckel zu füllen.
Sucht man vergebens nach älteren erschwinglichen Gebrauchtwagen innerlandes, so stellt man fest, dass unsere “Stinker” im Ausland noch gerne gefahren werden. Aber auch Abgase machen vor Landesgrenzen keinen Halt im Sinne “vom Winde verweht” genauso wie die blauäugige und niemals endende Diskussion um unser AKW´s.
Problem beheben und der Staat soll Subventionen für erschwingliche Elektroautos zur Verfügung stellen, anstelle einer Abwrackprämie, die unserem Land nichts außer Steuerschulden gebracht hat und den gesamten Gebrauchtwagenmarkt durcheinander brachte.
Unsere Politiker sind einfach nicht im Stande logisch und rationell zu denken !