Benzin sparen durch kluge Fahrweise

Benzin sparen

Es gibt wohl kaum einen Autofahrer, der sich nicht gelegentlich über die Spritpreise aufregt. Dafür gibt es viele gute Gründe. Die einen schimpfen über die Ökosteuer, die anderen sehen in den Mineralölkonzernen die Schuldigen und einige wenige glauben an eine weltweite Verschwörung. Doch was immer auch der Grund für die hohen Spritpreise sein mag, das Verhalten vieler Autofahrer kann kaum als angemessene Reaktion darauf verstanden werden.

Selbstverständlich hat jeder das Recht, so viel Sprit zu verbrennen wie er möchte. Wenn dies aber durch eine unkluge und geradezu irrationale Fahrweise geschieht, dann relativieren sich die Klagen. Ein Autofahrer, der ständig Gas gibt im Stadtverkehr, um dann immer wieder auf die Bremse zu steigen, hat eben einen höheren Verbrauch als ein kluger Fahrer, der vorausschauend fährt und große Abstände lässt.

Autofahren kann viel Spaß machen, aber in dieser Welt ist ein Vergnügen nur selten zum Schnäppchenpreis zu haben. Wer sich über hohe Spritpreise aufregt, sollte deswegen einmal hinterfragen, ob er durch seine Fahrweise dazu beiträgt, dass der Spritverbrauch niedrig ist. Bei manchen Fahrern könnte die Ersparnis erheblich sein.

Eine unkluge Fahrweise belastet auch das Material. Wer sich wundert, warum wieder einmal der Ölfilter, die Bremsen oder die Kupplung erneuert werden müssen, sollte auch daran denken. Letztlich sind die Spritkosten ohnehin nur ein Teil des Kostenproblems. Auch für den Unterhalt, das heißt insbesondere für Inspektionen und Reparaturen muss viel Geld bezahlt werden.

Ein kluger Autobesitzer achtet schon beim Kauf darauf, dass es preiswerte Autoersatzteile für sein Modell gibt. Früher oder später hat jedes Auto einen Defekt und dann ist es wichtig, dass die Kosten im Rahmen bleiben. Zudem sollte beim Kauf natürlich darauf geschaut werden, dass der Kraftstoffverbrauch niedrig ist.

Wer ein sparsames Auto klug und besonnen fährt, muss sich an der Zapfsäule nicht mehr aufregen. Moderne Kleinwagen haben sehr geringe Verbrauchswerte, so dass auf Dauer viel Geld eingespart werden kann. Aber auch in der Mittelklasse gibt es Fahrzeuge, die günstig im Verbrauch sind. Wer einen Luxuswagen kauft, sollte sich ohnehin nicht über die Kosten für den Sprit aufregen. Bei einem Kaufpreis der im Bereich eines Reihenhauses liegt sind die Benzinkosten wohl das geringste Problem.

11 Gedanken zu „Benzin sparen durch kluge Fahrweise“

  1. Auch noch so besonnene Fahrweise im Super-Ökö-Schlaglochsuchgerät
    wird irgendwann unweigerlich dazu führen, daß der Tank nur noch Luft
    enthält. Und dann ärgert man sich eben schon über hohe Spritpreise!

  2. Hallo Leute,

    also langsam langt es mit den Benzinkosten, ist ja nicht zum aushalten :)

    Würde das Volk mal zusammenhalten und einfach mal paar Tage GARNICHT zur Tankstelle fahren, würde es vielleicht einen Denkanstoss an die Verantwortlichen geben. ODER AUCH NICHT:)..

    Wir beschweren uns und beschweren, aber leider können wir nicht wirklich damit was bewirken. :))))

    LG
    Denis

  3. Ich habe jetzt mal was ausprobiert, was ich nie ausprobieren wollte: Chiptuning! Aber mittlerweile ist mein ärger über die Spritpreise dermaßen angewachsen – ich würde alles ausprobieren. Auf: http://www.highend-chiptuning.de/ habe ich mir also das nötigste besorgt und wollte es ratzfatz einbauen. Allerdings ist es doch nicht so einfach, wie es beschrieben wird, vielleicht nur für mich, jedoch wurden mir alle Fragen bereitwillig beantwortet und das Schöne: Ich habe jetzt wieder Geld übrig! Was ich genau spare kann ich noch nicht sagen, auf jeden Fall im zweistelligen Prozentbereich. Ich denke Chiptuning ist eine verdammt gute Möglichkeit, nicht jede Preiserhöhung mitmachen zu müssen.

  4. Gibt inzwischen ja zahlreiche Helferlein für das billige tanken. Viele „Hardware“ Gimmigs wurde jedoch als nicht hilfreich getestet. Darauf sollte man sich nicht verlassen und unnötig Geld ausgeben.
    Die Fahrweise und ein intaktes Fahrzeug bringen jedoch schon einiges. Ich denke auch, dass es sich insbesondere für Fahrer von alten Fahrzeugen lohnt Geld für ein Neuwagen auszugeben, welches heute wirklich viel weniger Sprit verbraucht. Zudem mehr Sicherheit!
    Ansonsten kann ich selber nur iPhone und Android Apps von tankCheck.de empfehlen oder deren Online Preisvergleich.

  5. Oft wird vergessen, dass nicht nur beim Bewegen des Fahrzeugs Kraftstoff verbrannt wird, sondern auch der Scheibenwischer, das Radio, die Lichtanlage, Klimaanlage, das ABS-Hydroaggregat, die Alarmanlage, das ESP, die Drucksensoren, Zentralverriegelung, elektrischen Fenster, elektrisch verstellbare Sitze und natürlich auch die Heizung verbrauchen ordentlich Energie.

  6. Die Fahrweise ist auf jeden Fall das, was man am meisten beeinflussen kann. wirklich viel Geld spart man aber kurzfristig gesehen nicht. Langfristig mögen es schon ein paar hundert Euro sein, aber das ist ja noch nicht sooo viel. ich finde Elektroautos immer noch am vielversprechendsten und werde mir auch einen renault twizy zulegen… :)

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