Benzin sparen dank moderner Fahrzeugtechnik

Spätestens bei der regelmäßigen Fahrt zur Tankstelle wird Autofahrern hierzulande schmerzlich bewusst, wie wichtig möglichst sparsamer Kraftstoffverbrauch aufgrund der hohen Benzinpreise heutzutage ist. Beim Kauf eines neuen Fahrzeugs wird der Benzinverbrauch zunehmend zum wichtigen Entscheidungskriterium, verbrauchsarme Fahrzeugmodelle liegen in der Gunst der Käufer dabei eindeutig vorne. Ab Dezember dieses Jahres informiert ein neues Öko-Label Autokäufer über den Spritverbrauch und die Energieeffizienz des favorisierten Fahrzeugs. Wer beim Autokauf auf verbrauchsarme Autoteile und Fahrzeugkomponenten achtet, kann bereits vor der Einführung des umstrittenen neuen Ökosiegels ein energieeffizientes Fahrzeug erwerben und Spritkosten sparen.

Fahrzeugtechnik zunehmend sparsam konzipiert

Zu den größten Spritfressern im Auto gehört logischerweise der Motor. Wer allerdings auf die Verbrauchswerte neuerer Fahrzeugmodelle achtet, wird feststellen, dass moderne Fahrzeugmotoren deutlich weniger Sprit verbrauchen als noch vor einigen Jahren. Im Bereich der Oberklassen-Fahrzeuge schlucken die neusten Modelle inzwischen rund zwei bis drei Liter weniger Kraftstoff als ihre Vorgängermodelle. Noch weiter reduziert werden kann der Spritverbrauch bereits durch einige kleine Änderungen im Fahrverhalten. Wer beispielsweise ständig mit hohen Drehzahlen im Straßenverkehr unterwegs ist, braucht sich über hohen Benzinverbrauch nicht wundern. Wie sehr hochtouriges Fahren den Spritverbrauch in die Höhe schraubt, zeigt ein simples Beispiel: wird bei einer Geschwindigkeit von 50 Stundenkilometern im fünften statt im dritten Gang gefahren, spart man auf 100 Kilometern rund einen Liter Benzin.

Große Entwicklungsfortschritte verzeichnet auch der Bereich der spritsparenden Fahrzeugtechnik. Synthetische Leichtlauföle, die in Ölfilter und Motor einen geringeren Reibungswiderstand erzeugen, können den Benzinverbrauch eines Fahrzeugs ebenso effizienter gestalten, wie auch moderne Leichtlauffelgen.

Extras kosten Sprit

Komfortable und mehr oder weniger nützliche Extras belasten die Kasse des Autofahrers nicht nur durch den Aufpreis beim Fahrzeugkauf zusätzlich, sondern schlagen auch beim Benzinverbrauch zu Buche. Elektrisch betriebene Extras wie Klimaanlage, Sitzheizung oder elektrische Fensterheber genehmigen sich indirekt gerne einen Schluck aus dem Benzintank, da sie über die Lichtmaschine mit Energie versorgt werden. Dieser elektrische Generator wird wiederum vom Fahrzeugmotor angetrieben: je mehr elektrische Fahrzeugextras in Betrieb sind, desto höher der Spritverbrauch. Wird beispielsweise an kalten Wintertagen neben dem notwendigen Licht die Lüftung auf mittlere Stufe eingestellt, während Sitz- und Heckscheibenheizung für angenehme Temperaturen sorgen und das Radio für die musikalische Untermalung der Fahrt sorgt, kann der Spritverbrauch durch all diese Extras locker um 0,6 Liter je 100 Kilometer klettern. Größer Spritfresser ist dabei die Heckscheibenheizung. Sie sollte auch im Winter nur so lange laufen, bis die Scheiben nicht mehr beschlagen sind. Ob die Sitzheizung während der Fahrt permanent auf Hochtouren laufen muss, sollte jeder Fahrer selbst entscheiden. Auf sicherheitsrelevante Extras wie Licht oder Lüftung sollte aber auf keinen Fall verzichtet werden.

3 Gedanken zu „Benzin sparen dank moderner Fahrzeugtechnik“

  1. so besonnene Fahrweise im Super-Ökö-Schlaglochsuchgerät
    wird irgendwann unweigerlich dazu führen, daß der Tank nur noch Luft
    enthält. Und dann ärgert man sich eben schon über hohe Spritpreise!

  2. Schöne Zusammenfassung. Ich finde die Öko-Labels gut. So sieht man auf den ersten Blick wie viel das Auto verbrauchen könnte. Den höheren Verbrauch bei zugeschalteten Komfortprogrammen konnte ich auch schon beobachten.

  3. Die momentanen Spritpreise fressen einen ja föhrmlich auf…..ärgere mich jedes Mal, obwohl ich schon immer abends tanke. Wo das wohl noch hinführt….Ich glaube ich will es gar nicht wissen….

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